Forest Humus – Erfahrungsbericht Bong & Joint
Wie in den letzten Beiträgen bereits versprochen, werde ich an dieser Stelle nun über meine Erfahrungen bezüglich der Rauschwirkung mit dem vermeintlichen Pflanzendünger Forest Humus berichten. Da vermutlich mehrere Verpackungs-Varianten im Umlauf sind, möchte ich vorweg klarstellen, dass sich mein Bericht auf die 2 Gramm Packung ohne Aufkleber bezieht. Erworben habe ich das kleine Tütchen für stolze 19,95 € in einem lokalen Headshop. Etwas erstaunt respektive irritiert war ich darüber, dass sich das Tütchen in meinen Händen ziemlich leer anfühlte, ganz anders als bei den relativ prall gefüllten Spice-Gold Verpackungen vor dem Verbot.
Nungut, zuhause angekommen öffnete ich die Verpackung – die leider über keinen Verschluss verfügt – und füllte die ziemlich fein geschnitte Forest Humus Mischung in ein alternatives Behältnis. Dabei fiel mir sofort ein relativ vertrauter Geruch auf, der mich sehr stark an Damiana erinnerte. Die winzig kleinen Äste/Pflanzen-stiele und das restliche Pflanzenmaterial erinnert auch optisch relativ stark an klein gemahlenes/geschnittenes Damiana-Kraut. Da sich die Rauschwirkung der meisten Räuchermischungen erfahrungsgemäß beim Konsum resp. Missbrauch in der Bong stärker bzw. intensiver entfaltet, habe ich das Forest Humus Kraut als ersten Versuch in einer großen Glasbong verräuchert (oder die Bong damit gedüngt?).
Der Geruch und Geschmack des Forest Humus Rauches ist nicht sonderlich appetitlich, aber ich habe schon schlimmeres inhaliert. Nach dem Konsum genoss ich die obligatorische Zigarette danach und noch bevor diese zuende geraucht war, entfaltete sich die Rauschwirkung. Es ist schwer zu beschreiben, aber die Wirkung zeigte sich ziemlich potent und drückte mich regelrecht in meinen Chefsessel. Etwas enttäuscht war ich darüber, dass die Wirkung des Forest Humus sich bei mir hauptsächlich sehr kopflastig zeigt, das angenehme wohlig warme Körpergefühl, das ich an Spice so geschätzt hatte, bleibt hier irgendwie aus. Ein weiterer Unterschied zu den Spice-Mischungen von damals ist wohl die Wirkdauer, so liess der Turn des Forest Humus schon nach etwa einer Stunde deutlich nach.
Durch erneuten Konsum lässt sich der Rausch zwar wieder steigern, aber bisher bekam ich nach mehreren Köpfen pro Abend immer relativ unangenehme Kopfschmerzen. Inwieweit diese auf den Konsum von Forest Humus zurückzuführen sind, kann ich nicht sagen, da ich während dem Experiment auch relativ viele Zigaretten geraucht habe. Interessiert ist an dieser Stelle eventuell, ob andere Konsumenten nach mehrmaligen Konsum auch Kopfschmerzen bekamen, über Kommentare dazu freue ich mich.
Am nächsten Morgen nach dem Konsum von Forest Humus war das Aufstehen ziemlich unangenehm, die erste Stunde nach dem Erwachen war geprägt von Mattigkeit, Schlappheit und einem allgemeinen Gefühl, ausgelaugt zu sein. Diese Begleiterscheinungen sind mir zwar noch aus der Spice-Zeit bekannt, aber so intensiv waren sie damals nicht. Darüber hinaus habe ich das Gefühl, dass diese – sagen wir einmal Nebenwirkungen – mit jedem Tag des Konsums verstärkt werden.
Nungut, um diesen Bericht langsam abzuschliessen, möchte ich noch kurz auf meine Erfahrungen mit dem Konsum resp. Missbrauch in Form eines Joints eingehen. Zum Bau des Joints habe ich wie immer klassische Longpapers und Tips von OCB in Kombination mit dem Tabak der blauen Natural American Spirit Zigaretten (ohne Zusatzstoffe!) verwendet. Die Mischung hatte in etwa ein 70:30 Verhältnis ( Tabak / Forest Humus ). Der Geschmack des Joints war akzeptabel, die Wirkung setzte etwa ab der Hälfte der Tüte langsam ein und entfaltete sich erwartungsgemäß etwas milder als in der Bong, trotz größerer Menge. Der Turn war relativ angenehm, da der “Druck” im Schädel nicht ganz so brachial war.
Fazit zu Forest Humus – Auf Dauer möchte ich dieses Zeug auf keinen Fall rauchen, aber als Ausweichprodukt für seltene Anlässe – oder wenn man es einmal etwas brachialer braucht – kommt es durchaus in Frage. Eine Rauschwirkung wird beim Missbrauch in den genannten Varianten definitiv erzielt.
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[...] auf Konsumenten-Seite und die Schnelle-Mark auf Händler-Seite in Kauf nimmt. Mir wurde das Produkt Forest Humus vor ein paar Tagen noch als legaler Pflanzendünger in einem Headshop angeboten, so dass ich im [...]