Kratom Wirkung

Die Kratom Wirkung wird durch die in den Blättern enthaltenen Alkaloide  hervorgerufen. Der Hauptwirkstoff von Kratom ist Mitragynin. Dieses Indolalkaloid verfügt über eine dem Codein sehr ähnliche Wirkung, allerdings ohne die typischen Nebenwirkungen. Im Körper wirkt das Mitragynin an dem µ-Opioidrezeptor. Hierdurch entsteht die schmerzlindernde Wirkung von Kratom.  Die Wirkung von Kratom variiert  je nach Doserierung. Im Wesentlichen kann man zwischen zwei Ebenen der Wirkungen differenzieren.

In geringen Dosierungen wirkt Kratom auf subtile Art und Weise stimulierend. Neben einem positiven Effekt auf die allgemeine Stimmung in Kombination mit leichter Euphorie erlebt man einen Drang zu diversen Aktivitäten. Darüber hinaus steigert sich die Aufmerksamkeit. Als Nebeneffekt ist es möglich, dass das sexuelle Lustempfinden und die sexuelle Energie gesteigert sind. Zusätzlich kann ein gewisser Gesprächsdrang auftreten. Manche Konsumenten berichten davon, dass sie sich auf dieser Ebene der Kratom Wirkung eher unangenehm kribbelig fühlen.

Die Mehrzahl empfindet diesen Zustand allerdings durchaus positiv. In höheren Dosierungen entfaltet das Kratom seine sedierende Komponente. Auf dieser Ebene der Kratom Wirkung ist das Empfinden von Schmerz, egal ob körperlich oder emotional, deutlich reduziert. Man verfällt in einen ruhigen, sehr angenehmen und positiven Zustand der Entspannung. In diesem Zustand ist es leicht möglich, sich diversen Tagträumen oder angenehmer Musik hinzugeben.

Die Kratom Wirkung hält etwa 6 Stunden an. Der Schlaf nach einem Kratomrausch ist sehr erholsam und man wacht am nächsten Morgen entspannt und ausgeruht auf.Die größte Gefahr der Kratom Wirkung ist die Tatsache, dass man im Kratomrausch leicht bei gefährlichen Tätigkeiten einschlafen kann. Das simpelste Beispiel ist vermutlich ein Konsument, der auf der Couch im akuten Kratomrausch eine Zigarette raucht und dabei einschläft. Als veranwortungsvoller Kratom Konsument sollten man derartige Risiken vermeiden.

µ-Opioidrezeptorµ-Opioidrezeptor